Ruppel

In der Corona-Krise konnte Sale-and-Lease-Back den Möbelausstatter dabei unterstützen, seine Liquidität zu sichern

Die Anfänge des Unternehmens ruppel gehen auf das Jahr 1934 und die Gründung des „Peter Ruppel Handelsbetriebs für Haushaltswaren“ zurück. Heute fertigt der Möbelausstatter mit eigener Fabrik in Lauda-Königshofen Interior-Lösungen für bekannte Marken wie H&M, C&A oder Centro Hotels. „Bei unseren Ausstattungen für den Fashion- und Hotelsektor sind uns vor allem Qualität und ein angemessenes Preis-Leistungs-Verhältnis wichtig“, sagt Geschäftsführer Oliver Hübler. Das Leistungsspektrum des Mittelständlers umfasst neben der Fertigung von Möbelteilen aus Holz-, Metall, Glas oder Stein auch europaweite Lieferung und Montage sowie Lohnfertigungsarbeiten für regionale Partner.

Herausforderung angenommen

In der derzeitigen Gemengelage sieht Oliver Hübler sein Unternehmen vor besonderen Herausforderungen: „Der Handel steht seit einigen Jahren im Zeichen der Digitalisierung und des wachsenden Online-Geschäfts, dadurch geht der stationäre Einzelhandel zurück. Hinzu kommt die Corona-Pandemie. Sie hat den Retail und vor allem auch die Hotelbranche stark getroffen. Deshalb wurden viele für 2020 geplante Projekte ‚on hold‘ gestellt und manche sogar komplett abgesagt“, erklärt der Geschäftsführer. Um dem zu begegnen, setzt das Unternehmen neben staatlichen Hilfsmaßnahmen vor allem auf den Ausbau der Geschäftsfelder, einen stärkeren Vertrieb, die Optimierung von Prozessen und gesteigertes Wachstum.

Sale-and-Lease-Back als Lösungsbaustein?

Im Zusammenhang mit dem Wandel seines Unternehmens stieß Oliver Hübler auch auf die Finanzierungsmöglichkeit Sale-and-Lease-Back. Das Prinzip hinter der Finanzierung schien aussichtsreich: Das Unternehmen könnte sein Firmengebäude verkaufen und so Mittel freimachen. Der entscheidende Dreh bei Sale-and-Lease-Back ist jedoch, dass die Immobilie nach dem Verkauf direkt wieder zurückgemietet wird – und dadurch ohne Unterbrechung weiter durch ruppel genutzt werden könnte. Am Betriebsalltag in Lauda-Königshofen würde sich also nichts verändern.

Geeignete Immobilie vorhanden

Schnell war der Kontakt zur Deutsche Industrie REIT-AG und zu Investmentvorstand Sonja Petersen hergestellt. „Die Anfrage von ruppel war für uns interessant, denn wir sind absolut offen, was Branche oder Unternehmensgröße angeht. Was für uns wirklich zählt, ist der Zustand und die Eignung der Immobilie. Und die machte hier bereits auf dem Papier einen vielversprechenden Eindruck“, sagt Sonja Petersen. Beim Vor-Ort-Termin in Lauda-Königshofen bestätigte sich der frühe Eindruck für Petersen und ihr Team: Denn die ruppel-Immobilie liegt in einem renommierten mittelständischen Wirtschaftsstandort mit guter Verkehrsanbindung. Zudem ist das Bürogebäude von den Produktionshallen getrennt, was eine mögliche Drittverwendung erleichtert und die Immobilie zusätzlich aufwertet.

Finanzierung zum richtigen Zeitpunkt

Ende Juni 2020 wechselte die Firmenimmobilie in Lauda-Königshofen schließlich den Besitzer und ruppel wurde zum neuen Mieter der Gebäude. „Sale-and-Lease-Back kam für uns genau zur richtigen Zeit. Denn durch die Finanzierung konnten wir auch in der Corona-Pandemie unsere Liquidität sichern. Zudem ließen sich stille Reserven heben, da unsere Gebäude in der Firmenbilanz bereits größtenteils abgeschrieben waren“, sagt Hübler. Der jetzige Triple-Net-Mietvertrag sei für sein Unternehmen ein gutes Tool, wie Hübler weiterhin erklärt. Denn dadurch bestehe für ruppel eine über lange Zeit gut planbare monatliche Ausgabe. Triple-Net bedeutet schlicht, dass mit der Deutsche Industrie REIT-AG zwar ein neuer Eigentümer der Immobilie im Grundbuch steht, der Betrieb vor Ort, Instandhaltung, Steuern und ähnliches jedoch beim Mieter verbleiben. Für Unternehmer wie Oliver Hübler eine sinnvolle Option, schließlich haben sie oft über Jahre hinweg ein funktionierendes Netzwerk an Instandhaltungsdienstleistern und Partnern aufgebaut.

Bei Fragen zum Finanzierungsmodell Sale-and-Lease-Back, wenden Sie sich gern an:

Frau Sonja Petersen
Chief Investment Officer
+49 331 74 00 76 - 513
sp@deutsche-industrie-reit.de